Karl Kuhlen 
Business - Coaching & Beratung

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Blog #1: WEGE FINDEN - Reflexion des Ich´s

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstbild, Selbstachtung.  Alles dreht sich um das "Selbst" , die eigene innere Stärke. Die letztlich dafür verantwortlich ist, wie gut Sie mit neuen Situationen und mit anderen Menschen und mit sich selbst umgehen können. Doch wie hängen diese zentralen Themen zusammen? 
Coaching zu diesen  Themen hilft Ihnen, neue Wege in Ihrer Lebensgestaltung zu finden.
Werfen Sie einen Blick auf die Erläuterung der Persönlichkeitsmerkmale und wie sie aufeinander aufbauen. Für tiefere Informationen empfehle ich die angegebenen Quellen. 

Selbstbild und Selbstachtung sind die Basis für unser Selbstvertrauen und eine selbstbewusste Persönlichkeit.

 1. Selbstbild
… ist „wer wir sind“ mit unseren eigenen Augen gesehen. Unser Selbstbild wird durch Erlebnisse und Erfahrungen vor allem in den ersten 6 Jahren geformt. Wir können es verändern dadurch, dass wir lernen, uns mit anderen (neuen) Augen zu sehen.  Unser Selbstbild entsteht aus:

Unser Selbstbild entsteht aus:

  • unseren Wünschen und Zielen
  • unseren Werten und Einstellungen
  • unseren Talenten und Fähigkeiten
  • unseren Bedürfnissen und Interessen
  • unseren Erfahrungen
  • unseren Beziehungen
  • unserem Besitz

Das Bild, das wir von uns selbst haben, formt uns und lässt uns zu dem werden, was wir von uns halten. Ein positives Selbstbild ist durch den „Glauben an uns selbst“ bestimmt.  Sie haben ein positives Selbstbild, wenn Sie in den Spiegel schauen und sagen können "Ich mag mich".

2. Selbstachtung
… ist die Wertschätzung der eigenen Person. 
Unsere Selbstachtung können wir stärken, indem wir:
  • gut über uns selbst denken
  • uns selbst ein Freund sind
  • verständnisvoll mit uns umgehen
  • uns die eigenen Fehler und Schwächen verzeihen
  • nichts Unmögliches von uns erwarten
  • nicht perfekt sein wollen
  • „Selbstmitgefühl“ haben, statt uns zu kritisieren 
  • uns selbst nicht „klein“ machen

3. Selbstwertgefühl
… ist die (subjektive) Wahrnehmung der eigenen Person. Bei mangelndem
Selbstwertgefühl sagt uns oft unsere innere Stimme, was wir nicht können, nicht dürfen, nicht sollen ... (unserer „innerer Kritiker“). Unser Selbstwertgefühl können wir stärken, indem wir:

  • die eigenen Werte reflektieren und zu diesen stehen
  • ein positives Selbstbild entwickeln
  • Selbstachtung haben (vgl. Punkt 2)
  • uns frei von Angst vor Ablehnung machen oder davor, andere zu enttäuschen

  • uns unabhängig davon machen, Anerkennung bekommen wollen

  • uns unabhängig von „hohem Ansehen“ machen

  • den „inneren Kritiker“ zähmen

Ein hohes Selbstwertgefühl beruht stark auf einem positiven Selbstbild (vgl. Punkt 1).

4. Selbstvertrauen / Selbstsicherheit

… ist das Vertrauen in die eigene Persönlichkeit und in die eigenen Fähigkeiten. Selbstvertrauen wird oft synonym mit Selbstsicherheit gebraucht. Menschen mit gutem Selbstvertrauen sind in der Lage:

  • mit Ablehnung und Kritik umzugehen und diese nicht persönlich zu nehmen
  • sich für ihr Leben und ihre Zufriedenheit verantwortlich zu fühlen und beides nicht von anderen abhängig zu machen
  • Enttäuschung und Frustration als natürliche, normale Reaktion darauf zu empfinden, wenn sie etwas nicht bekommen, was sie sich gewünscht haben

Selbstvertrauen ist gelernt. Die Grundlage wird durch die Erfahrungen in der Kindheit (durch den Einfluss der Erziehungspersonen) bis ca. 7 Jahre gelegt.  Aber das muss nicht so bleiben.. 
Unser Selbstvertrauen können wir trainieren und stärken, indem wir lernen:

  • unsere Schwächen zu akzeptieren
  • unsere Fähigkeiten und Stärken zu kennen und zu nutzen
  • mit Misserfolgen angemessen umzugehen
  • uns unseren (Versagens-)Ängsten zu stellen, statt auf sie zu hören oder sie zu meiden
  • Neues zu wagen und zu lernen
  • unser Selbstwertgefühl (vgl. Punkt 3) zu stärken
  • unser Selbstbild (vgl. Punkt 1) positiv zu verändern

 Ein gutes Selbstvertrauen ist die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein. Aber Vorsicht: Es gibt auch ein übersteigertes Selbstvertrauen. Dieses steht dem Selbstbewusstsein im Weg.

5. Selbstbewusstsein

… ist die Fähigkeit, „sich selbst“ wahrzunehmen und „einzusetzen“: Ich weiß, wer ich bin und wo ich stehe. Selbstbewusste Menschen können sich frei entfalten und sie besitzen die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse und Rechte anzumelden und zu erreichen, ohne die Rechte und Grenzen anderer zu verletzen. Sie leben selbstbestimmt und können entscheiden, ob sie sich durchsetzen oder nachgeben - weil sie es wollen und nicht, weil sie Hemmungen oder Ängste haben.
Wer selbstbewusst ist, kann:

  • Forderungen stellen
  • Wünsche äußern und sich durchsetzen
  •  „Nein“ sagen
  • Komplimente annehmen
  • mit Kritik umgehen
  • sich und anderen Fehler und Schwächen erlauben
  • Kontakte knüpfen und auf andere zugehen
  • seine Meinung ohne Angst vor Kritik äußern

Aber Achtung: Zu viel Selbstbewusstsein führt zu Selbstherrlichkeit.

Inhaltliche Quellen: 
https://www.psychotipps.com/Selbstvertrauen.html 
http://www.palverlag.de/Selbstvertrauen-Info.html

Blog #2: WEITER KOMMEN - raus aus der Komfortzone

Die Komfortzone ist unser persönlicher Wohlfühlbereich. Sie beinhaltet alles, was wir kennen: unser Verhalten, unser Umfeld, unser Wissen, unsere Gewohnheiten und Rituale. Hier fühlen wir uns sicher, weil wir uns auskennen und weil wir wissen, wie was funktioniert. Eigentlich sehr komfortabel!

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Aber es passiert nichts Neues, und wir kommen nicht weiter in dem, was wir tun. Und wenn wir nicht weiter kommen in dem, was wir wollen. Wir fallen sogar zurück, denn wir stellen uns nicht auf die rasanten Entwicklungen in unserem Lebensumfeld ein.
WEITER KOMMEN bedeutet, an Selbstvertrauen gewinnen, Ehrgeiz, sich nicht mit dem Gewohnten zufrieden zu geben. Neugierig zu sein auf neue Wege, Mut sich auf Neues einzulassen. Ängste vor Risiken zu „Entwicklungshelfern“ zu machen. Und auch negative Glaubenssätze (Du kannst nicht … Du bist nicht ...) zu hinterfragen und zu bearbeiten.

Wenn wir solche (persönlichen) Grenzen überwinden, dann bewegen wir uns raus aus unserer Komfortzone und hinein in die Lernzone. Wir probieren Neues aus und LERNEN aus den Ergebnissen. Das Neue wird zu Bekanntem und damit wächst unsere Komfortzone. Und dadurch kommen wir weiter. Erfolg ist der größte Motivator und er macht uns Mut, weiter Neues zu probieren und unsere Komfortzone so mehr und mehr zu erweitern. Wir lernen Fehler zu machen und damit umzugehen: Indem wir mit Mut und Zuversicht etwas Anderes probieren und so ebenfalls unsere Komfortzone erweitern. Geben wir jedoch auf und ziehen uns auf das Bekannte zurück, dann bleibt unsere Komfortzone unverändert. Und auch wir verändern uns nicht

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Blog #3: Erfolg -Wie du ganz noch oben kommst

10 Erkenntnisse, die du wissen solltest, um im Beruf und Leben Gewinner zu sein
Viele wollen Erfolg haben.  Viele belegen spezielle Trainings dafür.  Viele denken mit einer guten Idee  werde ich erfolgreich. Viele denken, ich muss  Glück haben.  Alles richtig!  ZWEI Themen sind aber unerlässlich für Erfolg:
 
Vision und Ziel.   Was will ich und wie komme ich dorthin? Wirksame Methoden dazu sind z.B.  Orientierungs-Coaching und Coaching mit der Ziele-Timeline. 

B  Den größten Einfluss aber hat die persönliche Einstellung.
Ich habe dazu einen Artikel von Brent Gleeson * zusammengefasst, der das prägnant darstellt.

Wichtige Einstellungen, um gegen Widerstände und Rückschläge gewappnet zu sein
Fähigkeiten  -> resultieren aus harter Arbeit und können immer weiter verbessert werden

Herausforderungen -> sind wertvoll und als Chancen für Wachstum zu sehen

Anstrengung  -> ist die Grundlage für Erfolg

Feedback  -> ist die notwendige Voraussetzung um ein Meister zu werden

Rückschläge  -> sind ein notwendige Weckrufe bei zu viel Selbstzufriedenheit

Die 10 wichtigsten Erkenntnisse
1 >Die Person auf dem Gipfel des Berges ist nicht zufällig dort gelandet<
Wir tendieren dazu, die großen Erfolge Anderer zu bewundern und ein bisschen zu beneiden, wir machen uns aber keine Vorstellungen von den Anstrengungen für ihren Erfolg

2 >Viele Menschen überschätzen und auch unterschätzen das, was sie erreichen können<
Sie überschätzen oft, was sie in einem Jahr erreichen können und sie unterschätzen, was sie in 5 Jahren erreichen können. Pläne sehen auf Papier häufig besser aus, als dann die Umsetzung in der Realität. Wie für alles Wichtige im Leben musst du sehr viel Zeit investieren, deine Lehrgelder bezahlen und hart arbeiten. 

3 >Führung ist immer das Problem, aber immer auch die Lösung<
Gerade in der VUCA-Welt (engl. volatil, unsicher, komplex, mehrdeutig) liegen die größten Herausforderungen für Führung. Und Führung lässt sich einfach kategorisieren: effektiv oder uneffektiv. Dadurch erfüllst du einen Auftrag  – oder nicht.

4 >Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Erfolg oder Misserfolg sind die eigenen Gedanken<
Wir sind die Architekten unserer Glaubenssätze und der daraus resultierenden Handlungen (oder Unterlassungen). Die wesentlichen Elemente für Erfolg oder Misserfolg sind die Gedanken und die Menschen, denen wir erlauben, uns zu vereinnahmen. Die gute Botschaft ist: Beides können wir selbst kontrollieren. 

5 >Gedanken und Körper sind eine Einheit<
Unser Körper reflektiert sofort die Gedanken, die durch unseren Kopf gehen (siehe 4). Mentale und physische Fitness haben direkten Einfluss auf unsere Fähigkeit, weitreichende Entscheidungen zu treffen, die eigene Produktivität zu steigern, Stress und Ängste zu meistern und uns selbst und andere zu führen. 

6 >Ein erfülltes Leben ist, anderen zu helfen<
Mit Menschen zusammen zu sein ist viel zufriedenstellender als alleine zu sein. Soziale Verbindungen sind eine der größten Einflussgrößen für ein glückliches Leben. Helfen führt zu „sozialem Gewinn“ und zu positiven Beziehungen. Helfen gibt Vieles, von der Reduzierung von Stress bis hin zu Sinn des Lebens.

7 >Du hast nur zwei Chancen in einer Eltern-Kind Beziehung<
Die erste: als Kind. Die zweite: als Eltern. Wir alle haben alle Möglichkeiten, die Dinge von Anfang an richtig zu machen. Nicht alle sind Eltern, aber die Philosophien sind ähnlich: Alles beruht auf Beziehungen. Wer war dir am wichtigsten im Leben? Was sollen die, die dir am wichtigsten waren von dir sagen, wenn du mal gestorben bist?  Auch das liegt in deiner Macht. 

8 >Nicht Jeder ist ein Unternehmer< 
Erfolgreiche Unternehmer haben eine Leidensfähigkeit und einen Erfolgswillen, weit über dem, was normale Menschen aushalten können. Sie kämpfen so lange wie nötig, um Erfolg zu haben und gehen Risiken ein, bei den Andere an ihrem normalen Menschenverstand zweifeln würden. Diejenigen, die diese Einstellung nicht haben, fühlen sich besser in zweiter oder dritter Reihe in einer Tätigkeit aufgehoben, die sie lieben, und mit einem respektierten Chef in einer größeren Organisation. 

9 >Der Schmerz des Bedauerns trifft dich viel tiefer als der Schmerz für den Erfolg< 
Bedauern ist der erste Schritt zur Selbstverleugnung. Bist du bereit, den Preis für deinen Erfolg zu bezahlen oder wird später das Bedauern größer? Denk VORHER darüber nach. Beginne mit dem Ende im Hinterkopf und mach jetzt eine Bedenkenliste, dass du guten Gewissens sagen kannst „Ich starte durch“. 

10 >Der Schlüssel, Andere erfolgreich zu führen, ist zuerst sich selbst zu führen< 
Es gibt keinen Erfolg bei Führung - im Leben oder Beruf - ohne vorher zu lernen sich selbst zu führen. Was meint Selbstführung? Selbstbewusstsein, persönliche Berechenbarkeit, Disziplin im Denken und Handeln. Und der authentische Wunsch, lebenslang weiter zu lernen.

Qulle*  https://forbes.com/sites/brentgleeson/2020/07/15/10-things-you-need-to-know-to-win-in-business-and-life/